Ich mach mir die Arme schön!

Eigentlich dreh‘ ich ein bisschen durch. Und zwar am Morgen. So lange bis ich meine Durchblutung im Gesicht bis zu einem dunklen Pink getrieben habe und in Schweiß gebadet bin. I am totally addicted. Ok, ich weiß ich bin ein Phasen-Typ. Und meistens werden meine Phasen von meinen Kindern oder der Arbeit bestimmt. Aber da möchte ich ja raus. Und wieder ein bisschen selbstbestimmter sein. Auch als Working-Mum. Und als Frau mit Winkearm. Eigentlich Armen. Aber man kann ja gegen alles was tun. Und da ich Spaß gerne mit dem Nützlichen verbinde, habe ich bellicon JUMPING meets Shadowboxer für mich entdeckt.

Ende September drückte ich also meinem Liebsten beide Kinder in die Hände und reiste zum Workshop nach Hamburg. Mit ganz schön viel Muffensausen. Zwar bin ich sportlich, aber die Umstände (siehe oben bei Phasenbestimmer) hatten mir zwei Wochen nichts weiter als meinen eigenen Kurs gestattet. Ich weiß jetzt auch, dass nun viele aufschreien und sagen: „Waaaaas??? Für sie ist Sport der Spaß????“ Tatsächlich! Mein Mann guckt mich auch öfter mal groß an und macht die Winkehand kurz vor seiner Stirn, wenn ich wieder davon erzähle, dass ich eigentlich acht Stunden am Stück um den Block rennen könnte und mich das glücklich macht. So ging ich also voll auf kalten Entzug und mit der Sorge, dass ich gleich nach dem ersten Takt aus den Latschen kippe nach Hamburg. Und was soll ich sagen?

Oje! Wieso habe ich das Gefühl, dass mir bald nicht nur das Trampolin besetzt wird?

Am liebsten hätte ich noch einen Tag dran gehängt! Dieses Intervalltraining, in dem Julia van Kaldekerken bellicon JUMPING mit dem Shadowboxer-Workout zusammengeführt hat, empfinde ich als absoluten Knaller. In den späten 90ern und den frühen 2000ern war ich absoluter Tae Bo-Fan. Dann wurde ich zum Jumping-Fan. Und jetzt dreh ich vollkommen auf Endorphinen in diesem Training komplett durch. Und mein Mann winkt seine Hand wieder an seiner Stirn lang.

Was will er mir sagen? Dass es fantastisch ist, dass die Armbewegungen durch den Gurt perfekt geführt sind? Dass ein Intervalltraining meine Fettverbrennung so zündet, wie ein „Nein“ meine Tochter? Dass die Tubes der perfekte Widerstand sind? Dass ich dennoch und tatsächlich mit meiner dauerverspannten Schulter bei diesem Training perfekt aufgehoben bin, da das bellicon® Verspannungen perfekt lösen kann? Oder dass ich damit endlich meine Winkarme und meine Schulterpartie fantastisch trainieren kann?

Ich weiß es nicht. Aber ich glaube er meint einfach alles! Tatsächlich ist es ja so, dass ich schon darüber berichtet habe, dass so manche Muskelgruppe vergessen wird. Und generell trainieren wir gerne den Bizeps. Ja, auch mal die Schultern und auch mal die Arme im gesamten. Aber wenn wir ehrlich sind, so Trizeps-Dips finden wir alle voll anstrengend und daher sind sie sicher auch ganz fest in unserem selbstbestimmten Trainingsplan integriert?! Und werden auch bis zum Limit durchgezogen?! Echt? Macht ihr das? Ich nicht! Und das, obwohl ich vollkommen auf Sport abfahre. Bei den Schultern beziehungsweise im Oberkörper habe ich irgendwann mal festgestellt, dass ich den zwar immer trainiert habe, aber gerne und oft falsch. Zum Beispiel mit Blick konsequent nach vorne gerichtet. Vorsicht! Geierhals! Oder dass ich auch gerne mal den Trapez-Muskel zur Hilfe genommen habe. Vorsicht! Muskuläre Dysbalance! Fehlhaltung! Verspannung!

Hier kommen einfach zwei Dinge zusammen. Erstens, ich bin kein disziplinierter Typ. Ich stehe vollkommen auf Sport. Laufen, Rad fahren, schwimmen, Tae Bo, bellicon JUMPING und Spinning. Manche riechen jetzt schon die Lunte. Genau, ich stehe konditionell gesehen auf „voll auf die Glocke“! Mit lauter Musik, die mich antreibt. Geräte? Bin ich raus. Krafttraining? Raus. Ich nehme mir 30 Minuten vor und nach zwei Minuten schaue ich bereits vollkommen gelangweilt auf die Uhr, um festzustellen: Mann! Ich habe noch 28 Minuten. Gähn. Ich gebe zu, ich werde da besser und entwerfe mir mittlerweile meinen Trainingsplan, wenn ich weiß ich gehe im Studio auf die „Fläche“. Aber von Spaß ist das alles für mich ganz weit weg.

Zweitens, Unwissenheit. Das falsche Trainieren macht man natürlich, wenn man es nicht besser weiß. Ich habe es ja dann korrekt gelernt, aber davor habe ich auch wild herum geturnt. Und auch heute sehe ich manchmal erschreckende Dinge wenn ich in einem Fitnessstudio trainiere. Und würde am liebsten gleich einschreiten. Das lasse ich meistens lieber, denn viele sind davon überzeugt, dass sie alles vollkommen richtig machen. Ich ja damals auch, bevor ich es besser wusste. Aber meine Dysbalance im Trapezius hatte ich da schon und es ist echt mistig und langwierig so was wieder weg zu bekommen. Denn man muss im Kopf anfangen und sich erstmal in Gedanken in die richtige Haltung bringen bevor man körperlich ansetzen kann. Was will man auch machen, wenn man die Synapsen schon in die falsche Richtung gelenkt hat?

Kurze Rede. Ich bin nicht so der Oberkörper-Trainier-Typ aus Disziplin heraus. So schließt sich der Kreis und ich komme wieder zurück zu meinem Winkarm und Shadowboxer. Klar ist, es kommt auch hier, wie immer auf die richtige Technik an. Der Workshop und das Training beschränken sich auf fünf effektive Arm-Moves, die man sich technisch optimal einprägen kann. Julia hat sich von einem DJ die perfekte Musik dazu mixen lassen.

An alles gedacht! Julia van Kaldekerken bei einer intensiven Armübung mit dem Shadowboxer® Gürtel auf einem bellicon®.

Und schon bin ich dabei. Ich lasse mich von den Beats tragen. Die Armbewegungen klappen technisch richtig mittlerweile im Schlaf. Und nach der zweiten Einheit befinde ich mich schon im Endorphinrausch. So dass ich nach dem Training am Morgen mit der Musik auf den Ohren noch absolut beschwingt ins Büro walk-renn-stolzier-hüpfe. Und das beste ist. Ich trainiere meine Arme und Schultern mit ganz viel Spaß. So viel Spaß, dass ich die Anstrengung vergesse.

Mein Kurs muss, seit ich den Workshop mitgemacht habe, auch manchmal durch so manche Intervall-Einheit. Leider noch ohne Shadowboxer-Gürtel. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin jumpen wir und bauen dort Arm- und Schulterübungen ein. Die vielleicht nicht ganz so viel Spaß machen, aber zum Glück stehen wir ja auf einem bellicon®. Das macht das wieder wett.

In diesem Sinne freue ich mich auf euch. Ob als Teilnehmer oder Leser.


2 Gedanken zu “Ich mach mir die Arme schön!

  1. Tatsächlich sind sie immer mal wieder wegen der hohen Nachfrage ausverkauft 🙈 Als ich beim Workshop war, am 21.9., bekam ich aber die Infos, dass sie nun wieder lieferbar wären. Ich habe eine Möglichkeit bei Otto gefunden https://www.otto.de/p/sb-shadowboxer-performance-shadow-boxer-power-tubes-light-606611356/#variationId=606611687 und auch bei Sport Kübler.de. Falls dir das nicht helfen sollte, kannst du dich sicher direkt an Julia (siehe Blog-Beitrag) unter julia.vk@bellicon.academy wenden. Sie hat einen direkten Draht zu den Herstellern. Liebe Grüße 🙂

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