Mami’s Sportprogramm oder bellicon HOME

Wo soll ich anfangen? Beim theoretisch existenten Sportprogramm in meinem Kopf? Oder lieber beim inexistenten Sportprogramm in der praktischen Alltagsrealität meines Mami-Daseins? Gut, die meisten wissen, ich neige gerne mal zur Übertreibung und ich bin ja auch noch Trainerin. Daher werde ich schon zu meinem Sport kommen. Ihr habt auch gar nicht so unrecht. Bestimmt komme ich durch den Job zu mehr Sport als so manch andere Mami. Aber ich bin ganz, ganz weit weg von den Social Media-sporty-Power-Mums, die so aussehen, als wollten sie erst im übernächsten Leben Kinder gebären und hätten nicht schon vier davon. Ich weiß nicht wie die Ladies es machen, aber ihr habt meinen Respekt. Allerdings haben den auch alle anderen Mums auf dieser Welt.

Und ich bin ganz, ganz weit weg von dem Sportpensum, das ich gerne machen möchte und was ich brauche, um ausgeglichen und eben sporty zu sein. Ich habe hier ja auch schon über meinen Plan des wieder auftrainierens geschrieben. Vergesst es. Ich komme nicht dazu. Ich arbeite. Ach ja, und dann habe ich ja auch noch Kinder. Somit gehöre ich wohl zu den circa 90% der Mütter, die ihren Booty und Restbody nicht bei Insta zur Schau stellen. Außer sie wollen darauf hinweisen, wie die Realität tatsächlich ist, wenn man nicht mit guten Genen und irgendwie Zeit für Sport gesegnet ist. Ja klar, könnte ich auch ultradiszipliniert sein. Haha-hach, was ich nicht alles könnte. Also eher … nöp! Ich diszipliniere mich schon extrem, nicht beim Abendbrottisch mit dem Kopf auf den Teller vor mir aufzuschlagen, weil ich spontan eingeschlafen bin. Das reicht dann aber auch an Disziplin.

Wie macht man es also als Mami, wenn man Sport möchte und Sport braucht? Die Frage habe ich mir jetzt bereits seit vollen drei Monaten konsequent gestellt. Seit drei Monaten arbeite ich nämlich wieder. Und irgendwie hat der Tag keine sechs Stunden, aber dafür Arbeit für einen Fulltime-Job dazu bekommen. Zwei Monate davon hatte ich also echt so etwas wie vollkommen grottige Laune, wenn man mich auf Sport ansprach. Außer ich konnte einen Kurs geben. Das heißt übersetzt, sechs Tage regulär „bäh“ und einen Tag „Jipiiehh“.

Große Liebe!

Vor circa einem Monat bekam ich dann endlich ein bellicon® ins Wohnzimmer gestellt. Die erste Woche war noch schwierig, denn jedes Mal, wenn ich versuchte zu trainieren, stürzte sich eines meiner Kinder mit darauf zum „hupsen“ (Tochter!). Es war zum verzweifeln. Erst verformen sie mich und nun torpedieren sie auch noch jede Gelegenheit auf Mami’s Lieblingsbewegungsgerät zu kommen.Wieder grummelte ich vor mich hin, was denn nun die Lösung sei. Zum angucken hatte ich mir das bellicon® ja nun mal nicht zugelegt.

Immer besetzt. Auf jeden Fall ist es schwerer auf meinem bellicon® einen Platz zu bekommen als in einem beliebten Szenecafé.

Nach einer weiteren Woche, des gut zuredens, in mich hineinfluchens und zurechtweisens, wissen meine Kids nun: Es darf da nur einer drauf! Das beste neben der Lernfähigkeit meiner Kinder kommt aber noch. Innerlich treibt es mich immer, dass ich jeden Tag meinen Sport brauche. In einer anderen Dimension sieht es dann so aus, dass ich jeden Tag für wenigstens drei Stunden ins Fitnessstudio, auf eine Laufbahn oder in ein Schwimmbad kann. Oder ganz utopisch alles gemischt. Dann trainiere ich festgelegte Muskelgruppen pro Tag und beschließe meine Sportwoche am Sonntag mit einem tollen Yoga-Kurs. Lacht schon jemand? Gut, ich auch nicht. Denn das hier ist nun mal die andere Dimension. Die Mummy-Dimension. Aber in dieser habe ich jetzt bellicon HOME. Mein Mann ist ganz wild darauf und erzählt von nichts anderem. Zuerst hörte ich ihm nur mit einem Ohr zu. Irgendwann wurden es beide Ohren. Und mit einem Mal war ich hellwach.

Ein Selfie aus alten Zeiten. Ich auf dem Weg zu meinem Sportprogramm. Leider funktioniert mein Verdrängungsmechanismus nicht so und ich wünsche mir solche Zeiten noch heute. Etwas unrealistisch.

Meine Kinder waren also geschult. Und es gab bellicon HOME. Eins plus eins. Dort gibt es Programme, die zum Teil nur 13 bis 15 Minuten gehen. Es gibt auch längere. Sozusagen die für die besonderen Mamitage. Allerdings weiß ich ja durch meinen Job, dass schon 10 Minuten Trampolinsport ausreichen, um den Stoffwechsel in Gang zu bekommen und einen Effekt zu verspüren. Der Plan war gemacht und ich bin addicted. Meine Kinder starren fasziniert auf die hüpfenden und schwingenden Menschen auf dem Bildschirm, freuen sich darüber das Mami das gleiche macht und ich habe jeden Tag meine Bewegung. Klar, denke ich, „hach ich könnte mal wieder zum Beispiel mehr auf meine Beine eingehen.“ Aber auch hierfür gibt es Programme. Oder ich schaufle mir doch mal einen Termin fürs Fitnessstudio frei, bei dem ich dann auf meine Wunschmuskelgruppe eingehe.

Aber das wichtigste ist, ich habe jeden Tag meinen Sport und meine Bewegung abseits vom Rutsche hochklettern. Natürlich könnte ich mir auch eine Matte auf den Wohnzimmerboden legen und eisern Bauch Beine Po trainieren. Hatte ich vorher etwas über meine Disziplin gesagt? Ich bin ehrlich, ein Minitrampolin reizt und zieht mich mehr an, als eine Gymnastikmatte. Ich kann mich noch erinnern, als ich mit der Rückbildung daheim anfangen durfte. Da legte ich auch eine Matte aus. Ließ sie liegen, um den inneren Schweinehund besser zu überwinden. Sie starrte mich an. Ich starrte zurück. Darin kann ich sehr gut und diszipliniert sein. Ich gewann. Die Matte wanderte ungenutzt in den Schrank zurück aus dem sie kam.

Mein bellicon® aber liebe ich. Schon jetzt, wenn ich hier sitze und schreibe und mein Blick darauf fällt, dann wird es mir ganz warm ums Herz. So eine kleine kitzelnde Freude. Ein verschmitztes Grinsen um die Mundwinkel. Das löst es bei mir aus. Das kann keine Gymnastikmatte bei mir leisten. Und wenn wir auch nur für zehn Minuten aufeinander treffen, so ist es grandios. Und nun ist mein bellicon® auch noch mein best buddy und verhilft mir zu meinem täglichen Sporterlebnis.

Am liebsten ja morgens. Da trinke ich vor meinem Training einen schwarzen Kaffee, um meinem Stoffwechsel noch einen Zusatzkick zu geben und schwebe in der Kaffee-bellicon-Kombiwolke durch den gesamten Tag. Ausgeglichen und bewegt.

bellicon HOME jetzt auch als Live Training

Am 14. September kommt es jetzt noch besser. bellicon geht einen Schritt weiter und wagt ein grandioses Experiment. Drei unserer Ausbilder geben live bellicon HOME Kurse. Ja, ihr habt richtig gelesen. Live. Oder anders gesagt, mein Mann ist beim Dreh und hüpft dort im bellicon Showroom mit, während ich daheim auf unserem bellicon® ebenfalls mitmache. Gleichzeitig! Gut, ich vielleicht nur bei einem Kurs, weil meine Zwerge bei drei Stunden dann doch auf die Barrikaden gehen. Ist eben nicht die Drei-Stunden-Sport-pro-Tag-Dimension, aber immerhin. Wählen kann ich zwischen einer Stunde bellicon JUMPING mit Kerstin Fourate, bellicon ADVANCED mit Julia van Kaldekerken oder bellicon HEALTH mit Yavuz Yildirim. Noch bin ich unschlüssig. Aber es wird bestimmt super mega monster cool. Ich freue mich schon riesig. Denn was auch super ist, Kerstin und Julia haben ihre Stunden so aufgebaut, dass man nicht unweigerlich eine Griffstange haben muss, wenn man bei ihren Stunden mitmachen möchte. Man sollte eventuell auf seine Seilringstärke achten. Die Jumping-Geräte sind hart gespannt. Die bellicon® sind individuell in ihrer Seilringstärke. Allerdings kann ich als Trainerin sagen. Wenn ihr den Beat nicht immer bekommt, dann lasst euch nicht entmutigen. Macht die Übungen mit, achtet auf eure saubere Technik und habt Spaß. Und hier noch ein kleines Geheimnis von mir. Ihr werdet mit weicheren Seilringen noch effektiver und intensiver trainieren, als auf einem hart gespannten bellicon®. Ich musste das schon ein paar Mal machen und es ist der Trainings-Hammer. Ich bin auf jeden Fall dabei!

In diesem Sinne freue ich mich auf euch. Ob als Teilnehmer oder Leser.


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