bellicon JUMPING meets Shadowboxer

Als Mami möchte man manchmal ganz schön drauf schlagen. Auf den Putz oder so. Oder man boxt mal in sein Kissen. Keine Ahnung. Eigentlich boxe ich gar nicht, sondern denke eher immer. „Oh ich möchte jetzt mal reinhauen!“ Keine Angst, nicht in meine Kinder. Öfter aber in ihre Unordnung in ihrem Zimmer. Oder in unsere generelle Unordnung in unserem Haushalt. Oder in die U-Bahn, wenn sie nicht kommt und man sich genau an dem Tag gegen das Rad entschieden hat. Uns so weiter und so fort.

Das Gefühl kennt man. Auch ohne Kids.

Jeder, der das nun liest, wird sich denken: „Hach, das kenne ich doch! Dafür brauche ich keine Kinder.“ Und ich gebe demjenigen recht. Wahrscheinlich braucht man für die kleinen und mittelgroßen Aggressiönchen des Alltags wirklich keine Kinder. Sie sind aber definitiv manchmal Beschleuniger von kleinen, innerlichen Ausrastern. Dazu muss man vom Menschentyp nicht Choleriker sein.

Für all diese Anstauungen wird einem ja schon in frühen Jahren, ich hörte das schon in der Schulzeit, zum Sport geraten. Und ich muss sagen: „Ja, hilft!“ Nicht umsonst erwähne ich hier immer mal wieder das bellicon und wie ich mich darauf glücklich hüpfe. Jetzt mal ohne Spaß, wusstet ihr, dass Trampolin springen und schwingen fantastisch bei Depressionen helfen kann? Man entspannt, hat das Gefühl von Freiheit und es werden ganz viele Glückshormone auf dem Minitrampolin freigesetzt.

Gut, von einer Depression bin ich noch meilenweit entfernt. Auch von einer Depriphase. Und dennoch habe ich ab und an meine kleinen Unmutsanfälle, die ich eben weg hüpfen muss.

Um aber auf das „Reinschlagen“ zurück zu kommen, eine Kollegin hat nun dafür das ultimative Training entwickelt. Ihr ging es zwar eher darum noch mehr das Training des Oberkörpers und der Arme in das jumpen zu integrieren als hochaggressive, entnervte Mamis in ihrem Kurs zu bespaßen. Aber ehrlich, für uns Mamis ist das doch ein wunderbarer Nebeneffekt. Aggression raus, Muskelkraft zum Kinderschleppen da und Entspannung garantiert.

Meine Kollegin Julia van Kaldekerken. Einfach mal Bock auf mehr.

Ich komme am besten auf meine Kollegin zurück. Übrigens auch Mami von zwei süßen Kindern. Aber wie schon beschrieben beim Ausarbeiten des Konzeptes verfolgte sie einen anderen Leitsatz. Daher arbeitete sie ein Training aus, in dem sie zwei Trainingsgeräte optimal kombinierte. Zum einen mein geliebtes bellicon. Haaa-hüpf. Auf dem fantastisch die Coremuskulatur und prima die Beine und der Popo trainiert werden können. Und zum anderen den Shadowboxer-Gürtel. Ein spannender Gurt mit 360 Grad beweglichen Power Tubes, die man sich um die Hände und dann los legen kann.

Der Gurt, der alles möglich macht.

Das führt nun dazu, dass man auf dem bellicon irre Boxmoves machen kann, bei denen der Gurt die Rolle des stabilisierenden Elements übernimmt. Er federt ab und fängt unsere Bewegungen schonend auf. Da man immer mit einem Gegenzug, also einem Widerstand arbeiten muss, wird das Training hocheffektiv. Soll heißen, irgendwann schleppen wir unsere 10 Jährigen auf unserem kleinen Finger balancierend in den fünften Stock. Mit vier Einkaufstaschen inklusive.

Na gut, vielleicht ist das ein wenig übertrieben. Aber eins ist sicher. Das Training macht super viel Spaß, steigert durchaus unsere Kraft und wir können mal so richtig alles rauslassen.

Dann schnall ich mir den Gürtel gleich mal um und freue mich schon wie King Keks auf den Workshop im September. Bis dahin geh ich noch „ohne“ weiter jumpen und spring mich aggressionsfrei. In diesem Sinne freue ich mich auf euch. Ob als Teilnehmer oder Leser.

Danke an Julia van Kaldekerken und an ihre Fotografin Lisa Hollenberg für die tollen Fotos, die ich nutzen durfte.


2 Gedanken zu “bellicon JUMPING meets Shadowboxer

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