Statistiken, Waagen und …

… ach was wollen wir damit?? Die Sonne scheint!!!
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Und das sollte man eigentlich genießen. Stattdessen schwitzen viele mal wieder für ihre Bikini-Figur
und auch ich bin mal wieder geistig bei der „Statistik“ hängen geblieben. Muuuuuaaaaaaaahhhhhhh…!

Nämlich (mittlerweile zum Glück! nur noch) jedes Jahr muss ich mit meinem Sohn zu einer U-Irgendwas-Untersuchung zum Kinderarzt.
Bereits eine Woche vor dem Termin verfalle ich in dumpfes Brüten und Schweigen.
Und meist direkt nach dem Termin für Tage in eine Art Depression.
Mein Kind ist nämlich ein süßer Moppel. Und schwerer als andere seit dem dritten Lebenstag.
Das Kindheitsmoppel-Gen hat er von mir, meiner Mutter, meiner Schwester,meinem Bruder und etlichen Menschen aus meiner Familie. Ach ja, und meine einzige, als Kind schlanke Schwester hat das Moppel-Gen an ihren Sohn übertragen, der in Kindheitstagen auch als fröhlicher Brummer durch ihren Garten sauste.
Hmmmmmm … liegt wohl in der Familie??!! Sind jetzt aber alle ziemlich gesund und schlank, so als große Menschen… meinen Neffen kann man heute, wie Iggy Pop, hinter einem dürren Baum verstecken. Ohne Diät. Ist so passiert!
Mein Sohn hat das Pech, dass sein Vater und dessen Familie auch das Moppel-Gen haben und im Erwachsenenzeitalter spontan erschlankten. Die gleiche Geschichte….

Nun kommen wir zum Thema, das alles passt aber in keine Statistik. Individualität, Genetik und die einfache Idee vom anderssein passt da nicht rein.
Daher muss ich mich einmal im Jahr mit Maßen, Längen, Gewicht und dem vermaledeiten BMI auseinandersetzen und es gefällt mir nicht. Mir gefällt auch nicht, dass einem, noch nicht einmal Dreijährigen suggeriert wird, dass er zu dick ist und sich mehr bewegen soll. Mein Sohn ist nämlich kein Stubenhocker, sondern turnt bei jeder Möglichkeit wild herum.
Aber für einen Arzt ist man dann eher als Mutter der Lügner, denn… die Statistik lügt nicht!
Ich behaupte, dass sie das tut!
Ich denke, dass ich hier schon einmal darüber berichtet habe, aber nur, um noch einmal auf meine These einzugehen.
Mehr oder weniger unfreiwillig habe ich an mir einmal ein Experiment vorgenommen.
Ich ging eine Woche jeden Tag einhundert 25Meter-Bahnen schwimmen.
Ich rede hier nicht von plantschen, sondern vom richtigen schwimmen.
In dieser Woche gab es ausschließlich für mich Wasser und grünes, gedünstetes Gemüse (Brokkoli, Spinat, etc.) Fett und Kohlenhydrate fielen ganz weg.
Mein Startgewicht lag bei 68 Kilo und ich wollte in meinem pubertären Wahn in die Richtung 60 schwimmen und hungern.
Nach einer Woche wog ich dann 73 Kilo. Juhu… das ist wie Geburtstag. Man hat ein Kreuz wie ein Schlachter, irrsinnigen Appetit auf alles und dein BMI, das Wunderwerk der Statistik, dreht einen Salto.
Ich glaube mein Körperfettanteil war zu dieser Zeit bestimmt ziemlich niedrig.
Aber mein BMI, in seiner einfachen rechenweise, sagt mir, dass ich mich in Richtung Übergewicht arbeite.
Jeder, der mich damals gesehen hat, würde Herrn BMI auslachen.

Aber dafür erfinden Forscher in Gießen ja auch schon wieder was neues. Und zwar den Area Mass Index (AMI). Der berücksichtigt nun neben Geschlecht, Größe und Gewicht auch die Körperoberfläche. Mal sehen, ob es das bringt?!
Ich stehe dem weiterhin kritisch gegenüber und möchte euch daher eins sagen:

Badeanzüge können auch sexy sein 😉
Glamour
(Und wer doch nicht ganz abschalten kann 😉 der bekommt die, und noch mehr Badeanzüge plus Fitness-Tipps in der Mai-Glamour)

Ansonsten bleiben wir locker und denken immer daran: JUMPING FOR JOY! 😀

Ich werde jetzt weiter mit meinem überaus charmanten, redseligen, schlauen und wilden Kind über sämtliche Klettergerüste aller Spielplätze toben.
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Und freue mich, wenn ich mir diese doofen Statistik-Gewicht-Blödkram-Gedanken heute Abend wieder wegjumpe.

Trampolin und gute Laune ich komme 🙂

Liebste Grüße


3 Gedanken zu “Statistiken, Waagen und …

  1. Sehr geil geschrieben. Ist bei meiner Tochter ähnlich. Sie ist angeblich zu klein…. und soll demnächst Hormone bekommen 🙂 NO WAY! Ach so, sie macht 5 mal die Woche “Sport” Freiwillig, weil Sie Bewegung liebt.
    Einrad, Tanzen, Voltigieren…

    Ansonsten liebe Stephanie: “Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast” 🙂
    Happy DAY 🙂

    1. Danke 😀
      Den Spruch mit der selbst gefälschten Statistik werde ich mir auf jeden Fall zum Motto machen ❤
      Einen sonnigen, tollen Tag mit ganz viel Glitzer oben drauf für dich 🙂

  2. Hallo,
    ich denke dieses Problem haben alle jungen Mamis nach der Geburt und Schwangerschaft und sicherlich ist ein Teil auch Veranlagung. Auf gesunde Ernährung zu achten, diese in Maßen zu genießen ist schon ein guter Weg. Auch das Schwimmen ist ideal, weil im Wasser alles Muskelgruppen angesprochen werden. Meinen Durchbruch hatte ich mit dem Trampolin springen. Die meisten kennen es aus dem Garten, aber hier sind die Jumping Trampoline aus dem Bereich Fitness gemeint. Die sind kleiner und haben eine andere Federung. Das macht höllisch Spaß, bereits 20 Minuten Jumping sind genauso effektiv wie 30 Minuten und mehr Joggen, was meist sehr auf die Gelenke geht und nicht für alle geeignet ist. Trampolin springen ist super effektiv für Kraft, Ausdauer, regt die Verdauung und die Fettverbrennung an. Und die Kleinen können zwischendurch auch mal hüpfen – es ist quasi ein Gerät für die gesamte Familie. Und derzeit der HIT in allen Fitness-Studios. Informiere dich mal: Jumping Trampolin.

    Für mich war der Kauf eines guten Jumping-Trampolins der Weg inkl. Ernährung zu meiner Wohlfühlfigur. Probiere es mal aus!

    Ich wünsche Dir viel Erfolg, Durchhaltevermögen und einen super Sommer.
    Liebe Grüße – GINA

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