Wie die Feste fallen

So fällt auch ein ekliger Virus meist über meine Tochter her. Gut, das ist jetzt unglaublich dramatisch ausgedrückt. Aber während mein Großer ein ziemlich zäher Brocken ist, außer er ritzt sich an der Tapete, holt sich meine Jüngste gerne mal alles ab, was sie so kriegen kann. Daher bin ich kurz davor mir eine Discokugel im Wohnzimmer aufzuhängen, um wenigstens ein bisschen das Gefühl der alten Zeiten wiederzubekommen. Den Vibe! Gut, wahrscheinlich brauche ich das nicht mehr ganz so. Und als Eltern hat man eh den „Spießig-Status“ für viele Außenstehenden abonniert. Da kann man eben nicht mehr so lange. Nicht so oft. Nicht in verrauchten Kneipen. Oder,  wie mein Mann und ich derzeit, eben gar nicht mehr. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ich meine wilden Jahre hatte. Ist also abgehakt. Und das Ausleben der Jugendjahre wurde voll genutzt. Bei diesem Gedanken wird meine kleine Grübelfalte zwischen den Augen etwas tiefer. Wenn ich daran denke, dass ich weiß, was meine Kinder in 15 Jahren anstellen könnten. Natürlich rein hypothetisch. So süße Kinder … lalalalaaaa.

Aber gut, wenn das mit dem weggehen schon abends nicht mehr klappt, dann halt zu Zeiten, in denen die anderen nach hause gehen. Also summe ich stumm vor mich hin: Yeaahhh, we wanna party. Und mein Kopf nickt sachte zu dem nur in meinem Hirn hörbaren Beat. Mein Körper weiß noch nicht, ob er wirklich will. Aber ich bin mir sicher, dass ich für diese Aktion fit genug sein werde. Die Jumping&Friends Party Nummer 2 im Kesselhaus. Ob ich mich zum Twerxout bewegen möchte, weiß ich noch nicht. Sei es aus Schüchternheit. Oder weil ich mich ein bisschen zu alt zum twerken fühle. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen, denke mit einem kleinen Lächeln über meinen Spießer-Status nach und ziehe mir weiterhin Twerk-Videos rein, um wenigstens ein Feeling dafür zu bekommen.

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Die zweite Jumping&Friends Party im Kesselhaus Berlin

Was ich aber auf jeden Fall möchte, ist aufs Trampolin. Ich freue mich schon wie King Keks. Auch wenn es früh los geht. Na gut, als Mami könnte ich auch schon um 5.30 Uhr am Start sein. Aber das tue ich meinen Mithüpfern besser als Forderung nicht an. Daher werde ich ganz entspannt und friedlich mit den anderen um 10 Uhr starten. Zwei Stunden Jumping. Am Stück. Ich bin hin und weg. In meinem Kopf streiche ich alle Gedanken an hämisch grinsende Erkältungsfieslinge, die es auf meine Tochter abgesehen haben könnten, hinweg. Ich werde am 26. Januar im Endorphin-Rausch sein. Wahrscheinlich muss mich mein Mann beim Abbau vom Gerät zerren. Und ich werde mich verzweifelt an der Handlebar festkrallen, um Widerstand zu leisten.

Huch, wenn ich das Geschriebene durchlese, könnte man meinen ich wäre hochgradig süchtig. Das ist wohl so! Da bleibt mir nur ein Achselzucken. Es gab tatsächlich auch mal Tage, da konnte ich das Trampolin nicht mehr sehen und verfluchte alles. Ist aber lange her. Gefühlte Jahrhunderte. Und nun, in Zeiten, in denen mein Trampolinkonsum auf einmal die Woche reduziert ist, bin ich nicht zu halten, wenn ich mal die doppelte Dosis abholen kann.

Wer verstehen möchte, was ich meine, der kann ja am 26.Januar ab 10 Uhr im Kesselhaus in der Kulturbrauerei vorbei schauen. Noch sind Tickets erhältlich.

Wer Jumping antesten möchte, der kann auch zu mir kommen. Am Mittwoch um 19 Uhr in der Academia Jangada. Die ist auch in der Kulturbrauerei. Vielleicht wollt ihr danach auch gleich mehr.

Ich freue mich auf euch. Ob als Teilnehmer oder als Leser.

Und hier gibt es den Link zu den Tickets: Jumping&Friends Party. Mehr Infos zur Party bekommt ihr unter der Facebook-Seite von Jumping Fitness oder bei Jumping Fitness direkt.


2 Gedanken zu “Wie die Feste fallen

  1. Man, jetzt fühl ich mich uralt. Die Musik (oder so) kannte ich noch gar nicht. Aber aufs Trampolin würde ich mich schon trauen. Und gesund solls ja auch sein, wie ich schon bei dir gelesen habe. Was Twerxout ist, bekomm ich auch noch raus 😉

    Alles Liebe

    Laureen

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